30 Jänner 2011

Umzugig

Der Umzug ist nun in vollem Gange. In der ganzen Wohnung stehen Umzugskartons und zerlegte Möbel. Nur noch ein paar Tage bis zum Transfer in unsere neue Wohnung.

Unsere Katzen nehmen die Demontage ihres Reviers erstaunlich gelassen. Im Gegenteil: sie sind total aufgeregt, erkunden jeden Karton und freuen sich über wiedergefundenes Spielzeug. Und davon taucht jede Menge auf... =)



Die Katzen finden den Kartonwald toll... ;-)

28 April 2010

Anstupsen in Echtzeit

Der Facebook-Wahn greift um sich.
Was früher dem anglophilen Sprachraum zur Verlustierung vorbehalten war, ist derzeit im deutschsprachen Raum das "Must-be-in"-Social Network.
Ich meine, ich hab's ja sehr nett gefunden, Facebook jetzt auf deutsch verwenden zu können, jedoch ist es so wie mit allen Dingen: wenn sie jeder hat oder kennt, sind sie nichts besonderes mehr und damit - zumindest für mich - nicht mehr so toll.
Ganz wichtig ist es ja, immer und überall Facebook nutzen zu können: im Bus, im Urlaub, in der Arbeit, am Klo... und höchst wichtige Meldungen über das momentane Befinden kundzutun.
Nun war eine amerikanische Designerin so nett und hat eine Jacke namens Ping erfunden, die das alles für uns erledigen kann, vor allem ist sie immer online und kann deinen Status updaten. Und hey, mit der Vibrationsfunktion an der Schulter bei Eingang einer neuen Nachricht bekommt das altbekannte "Anstupsen" eine ganz reale Bedeutung...

Mehr: http://portal.gmx.net/de/themen/digitale-welt/internet/10317764-%5BMW%5Dfacebook-jacke.html#.00000002

18 Februar 2010

Googel mich!

Na schön, das ist wohl nicht mehr nötig, schließlich hast du schon hier her gefunden. Herzlichen Glückwunsch!

Jedenfalls bin ich ein Fan des Googelns. Am liebsten würde ich alles, was mir den Tag über einfällt und ich nicht oder nicht genau weiß googeln. Und das wär dann schon eine ganze Menge. Den Namen des Schauspielers, die genaue Lage einer bestimmten Adresse, die Telefonnummer meines Augenarztes...
Es gibt ja Zeitgenossen, die einem lieber Löcher in den Bauch fragen, anstatt zu googeln. Meine Schwester gehört auch zu jenen. Bin ich Google?

Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, als man noch in dicken Lexika, Stadtplänen und Telefonbüchern nachblättern und diese jährlich neu kaufen musste, weil sie sehr schnell veralteten? Tja, ich gehöre auch zu dieser Generation, damit bin ich aufgewachsen. Deswegen gleicht es mir beinahe einem Wunder, Internet im Null komma Nichts, in guter Qualität, günstig auf dem Handy zu haben. Was hätte ich dafür früher in so mancher Mathe-Schularbeit gegeben...


(http://www.gidf.de/)

17 Februar 2010

Katerstimmung

Ich weiß, mein letzter Eintrag ist schon eine Weile her. Tja, da bin ich wieder. Ich hatte in der Zwischenzeit ein paar Dinge zu erledigen. Zwischenzeit...

Ist der Aschermittwoch nicht auch irgendwie eine Zwischenzeit? Wenn es diese überhaupt gibt? Nicht ganz im Jetzt und auch noch nicht im Dann. Gut, meist liegt dieser Umstand daran, dass man an diesem Tage meist dem Auskurieren gewisser ungeliebter Haustiere widmet. Ich fand heute morgen auch mehr als zwei Kater in meinem Bett.




Aber dann! Nach einer erfrischenden Dusche lichten sich die Nebelschleier dieser Katerstimmung und da könnte man sich doch zu Taten aufraffen, die schon längst fällig sind. Keine Sorge, ich komme gar nicht auf die Idee, etwas über das Fasten zu erzählen, aber diesen Moment zum Entrümpeln zu nützen, ist sicher keine schlechte Idee. ;)

02 Jänner 2010

26 Oktober 2009

Alles über unsere Katzen

Jetzt ist es doch tatsächlich schon ein Jahr her, dass zwei süße Fellnasen bei uns eingezogen sind: Chufi und Wickie (Wittgenstein war uns allen mit der Zeit zu lang...), unsere beiden Kater.

Als wir sie vor einem Jahr bekommen haben, waren sie ein halbes und eineinhalb Jahre alt. Inzwischen hat sich viel verändert. Schließlich sind unsere zwei Lauser erwachsen geworden. Naja, erwachsen im kätzischen Sinn... =^+^=

Aber hey, sie helfen mir beim Zusammenbauen der Möbel:



Chufi unterstützt mich beim Kochen, indem er mir freundlicherweise die Seite des Kochbuchs offen hält:



Und Wickie hält mir den Sitzplatz warm:



Weil sie jetzt ja beide groß und stark sind, brauchen sie außerdem ein größeres Territorium. Deswegen müssen sie mindestens zweimal täglich das Treppenhaus inspizieren.



Wickie, unser Chief, bewacht den Wäschekorb - ähm, Ex-Wäschekorb, jetzt Wickie's Schlafkorb...



In die oberstylische Transportbox passen die beiden nur mehr sehr knapp...



...dafür jedoch bestens in unser Bett.



Tja, das ist unsere kleine Katzenwohngemeinschaft...

30 September 2009

The Atlantic Tour III: Lisboa

Nachdem wir nicht mehr besonders viel Zeit hatten, bevor wir unseren Mietwagen zurück geben mussten (den wir zuvor nochmal bei Núñez in Vigo verlängert hatten), verzichteten wir auf einen Besuch in Coimbra und übernachteten in Santa Maria da Feira, einem kleinen Ort mit einer coolen Burg. Dies wussten wir allerdings war nicht, als wir uns dort eine Bleibe für die Nacht suchten, denn wir hielten eher wegen unseres leeren Tanks...



Ein Stopp, der sich jedenfalls wegen dieses Juwels ausgezahlt hat. Allerdings hat uns die Nacht in dem kleinsten Ort auf unserer Route auch die teuerste Hotelnacht beschert.
Auf dem Weg nach Lissabon wussten wir jedoch noch nicht, was uns noch erwarten würde...

Je mehr wir uns auf der Autobahn dem Dunstkreis von Lissabon näherten, desto reger wurde das Verkehrsaufkommen. Zum Glück hatten wir uns vor der Abfahrt noch eine große Straßenkarte für die gesamte Iberische Halbinsel gekauft. Deswegen, und nachdem man uns riet, außerhalb von Lissabon eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen, umschifften wir die Hauptstadt und fuhren westwärts Richtung Estoril und Cascais. Was auf der Karte wie kleine Orte relativ weit auseinander aussieht, entpuppte sich als quasi einziger Nobeltourivorort von Lissabon.



Da es jedoch bereits Nacht wurde, suchten wir trotzdem in Cascais weiter bis wir schließlich ein Hostal, das direkt über einem Irish Pub war. Egal, wir wollten einfach nur noch das Auto abstellen und schlafen und dabei nicht ein Vermögen ausgeben und uns nebenbei unter all den schickimicki-Touristen deplatziert fühlen. Leider hatte der Besitzer des Hostals, ein sehr netter Brasilianer, keine Zimmer mehr frei. Als wir jedoch sagten, wir seien aus Österreich, erzählte er uns, dass er mal im Tiroler Oberland gearbeitet hat und meinte, er habe eine Bekannte, die privat Zimmer vermietet. Bei dieser netten Dame blieben wir denn auch zwei Tage.
Das Auto stellten wir auf dem Parkplatz beim Bahnhof ab und mit dem Regionalzug gings am nächsten Tag innerhalb 20 Minuten von Cascais nach Lissabon.

Lissabon wurde ja bekanntlich auf sieben Hügeln erbaut und so kamen wir mal wieder in den Genuss des Bergwanderns. Witzig, zu Hause in den Alpen gehe ich niemals so viel bergauf. Naja, man könnte ja auch eine der charmanten Straßenbahnen nehmen...



Wir erkundeten also zu Fuß Lissabons Altstadt, denn zu Fuß sieht man ja viel mehr - und es kostet auch nichts. Am Nachmittag machten wir einen Ausflug zum Expo-Gelände, da Stefan gerne das Oceanario besuchen wollte. Währenddessen machte ich mit Lea, einer Bekannten aus dem Facebook, die ich spontan traf, einen Spaziergang über das Gelände...



Am nächsten Tag hieß es dann auch schon, Abschied zu nehmen von Portugal und vom Atlantik. Doch zuvor begaben wir uns noch einmal in den Höllenschlund, Boca do Inferno.



Und da Sonntag war, konnten wir aus dem gebührenpflichtigen Parkgelände ohne zu bezahlen raus fahren, da der Schranken geöffnet und der Schalter nicht besetzt war.

23 September 2009

The Atlantic Tour II: Portugal Nord

Mein erster Eindruck von Portugal stammt aus einem Einkaufszentrum und ging davon aus, dass in Portugal ohnehin jeder spanisch verstehen würde - nur halt wir verstanden die Portugiesen nicht.
Beides sollte sich als nicht ganz richtig herausstellen.

Unsere erste Station hieß Viana do Castelo, das ein hübscher Küstenort im Norden Portugals ist. Seine größte Sehenswürdigkeit ist neben der Altstadt mit einigen erhwürdigen Gemäuern die Wallfahrtskirch auf dem Monte Santa Luzia:



Etwas weiter südlich liegt Porto/Oporto, das natürlich für seinen Portwein bekannt ist. Neuerdings rühmt es sich auch des Titels eines Austragungsortes des Red Bull Air Races. Leider oder zum Glück sind wir dafür aber ein paar Tage zu früh dran gewesen.

Porto ist eine lebendige etwas größere Stadt, die ähnlich auf Hügeln am Meer gebaut wurde wie Lissabon. Dementsprechend gestaltet sich eine Wanderung durch diese Stadt als kleiner Gipfelsturm, der unbedingt geeignetes Schuhwerk erfordert. Ich kann dieses Mal stolz von mir behaupten, mir keine Schuhe gekauft zu haben, sondern den ganzen Urlaub über in meinen Flip-Flops rum gelaufen bin.

Das Sehenswerteste an Porto ist, wenn das Meer und der Fluss, der ja in es mündet zusammentreffen und einen derartigen Nebel erzeugen, dass man selbst die Autobahnbrücke und den Hafen nicht erkennen kann, selbst wenn man wenige Meter davon entfernt steht. Dieser Effekt entsteht, weil das warme Wasser des Flusses und das kalte des Meeres aufeinander treffen. Sehr mystisch und sehr gewaltig!
Apropos mystisch: in der Gegend um Oporto und auch in Baiona gibt es ein paar Orte, die Gondomar heißen - das wären doch ideale Schauplätze für Szenen aus Herr der Ringe...

Sehenswert war außerdem - für Aquarianer wie Stefan und auch für Kinder und alle anderen - das Oceanarium "Sea Life".



Gleich gegenüber des Ozeanariums befindet sich das Castelo do Queijo, ein Kastell an der Mündung des Flusses Douro, auf dessen Mauern man einen gewaltigen Blick auf die anrollende Brandung genießt. Ein Picknick an dieser Stelle ist nichts für einen flauen Magen...





Alle Fotos dieses Trips wie immer unter "Meine Fotos" oder direkt hier:

The Atlantic tour

14 September 2009

The Atlantic Tour I: Galicia

Viatores sumus quod Patres nostres margine viae sepulti sunt.
(Viator - Corvus Corax)

Lange schon habe ich mich auf diesen Urlaub gefreut. Endlich wieder das Meer sehen, und dann noch dazu die sonnige Seite des Atlantiks...
Leider begann dieser Trip mit einigen kleineren Schwierigkeiten. Drei Tage vor dem eigentlichen Abflugtermin stellte die nunmehr insolvente Fluggesellschaft SkyEurope, mit der wir nach Lissabon fliegen wollten, den Flugverkehr ein. Zum Glueck waren aber noch Plaetze in einer Iberia-Maschine ab Muenchen zu haben und so flogen wir kurzerhand nach Madrid.
Von dort nahmen wir uns ein Leihauto und machten uns nach einem kurzen Boxenstopp in Salamanca nach Galicien auf.

Da wir sehr spaet ankamen, nahmen wir ein Zimmer in Baiona und gingen zu Bett um fit zu sein fuer den folgenden Tag.



Unser erster Ausflug fuehrte uns mit der Faehre auf die Islas de Cíes, die in der Ría de Vigo liegen. Die Islas bestehen aus zwei Inseln, die unter Naturschutz stehen und wunderschoen sind.
Das Wasser ist glasklar, die Sandstraende sind wunderbar...



...und der Wanderweg hinauf zum Leuchtturm lohnt sich sehr. Von oben geniesst man einen grandiosen Blick auf die Inseln, die Bucht und den offenen Ozean.





Nach einigen Stunden des Inselentdeckens ging es dann wieder zurueck nach Vigo, wo ich entsetzt feststellen musste, dass ich (schon wieder) einen partiellen Sonnenbrand ausgefasst hatte. Zum Trost gingen wir zum besten indischen Restaurant in
Vigo, was mich durchaus darueber hinweg troestete... :) Baiona, das ein paar Kilometer suedwestlich von Vigo liegt, ist auch eine nette Hafenstadt - obwohl es irgendwie seltsam roch... - mit einer huebschen Festung.



Ueberhaupt gibt es in dieser Gegend jede Menge netter Orte am Meer oder auch in den Huegeln im Landesinneren. Und sehr viele dieser Orte, wie wir spaeter noch sehen werden, verfuegen ueber eine Festung.

Weiter suedlich in A Guarda, an der Grenze zu Portugal, befindet sich eine sehr bekannte Ausgrabungsstaette eines keltischen Dorfes namens Sta. Tegra/Sta. Tecla (die Namen sind sehr oft auf galicisch und kastilisch angeschrieben und manchmal findet man auch nur eines von beiden und ist sich nicht sicher, ob man ueberhaupt richtig ist...).



Von dort oben hat man ausserdem einen tollen Ausblick auf das Miño-Tal, auf dessen anderen Seite Portugal liegt.



Doch das ist eine andere Geschichte...

23 August 2009

Von unten

Oft lohnt es sich, sich zurück zu lehnen und den Blick schweifen zu lassen.



Gerade im Sommer und gerade mit einem Buch in der Hand...



Plötzlich kommt einem alles vor wie in einem Märchen...



...aber an manchen Sonntagnachmittagen ist einfach alles möglich...

14 August 2009

Von oben

Die Veränderung des Blickwinkels bringt oft sehr interessante Ansichten mit sich.

"Unter Blickwinkel versteht man hier die Auslenkung der Augäpfel, der maximale Blickwinkel begrenzt das Blickfeld (unterscheide hiervon aber das Gesichtsfeld). Für jedes Auge allein beträgt der Blickwinkel ca. 150°. Durch Einschränkung der Sicht, die Nasenkontur beispielsweise, wird das überdeckende Blickfeld und erst recht das gemeinsame Blickfeld für das räumliches Sehen weiter eingeschränkt. Zum Vergleich: Die Scharfsehzone des Gesichtsfelds umfasst nur 1,5°."
(http://de.wikipedia.org/wiki/Blickwinkel)

Wem das zu hoch ist (haha), sollte doch einfach mal die Welt ein bisschen von oben betrachten. Und wer dazu keinen Berg zur Hand hat, versuche es doch mit dem Dach seines Hauses.



(Von hier aus zum Beispiel sehen weder die Wolken besonders unheilbringend noch die Berge besonders hoch aus)



(...oder: diese Ansicht der Innsbrucker Altstadt gibt's auf keiner Touri-Ansichtskarte)

Und, wirkt's schon?

13 August 2009

Istrien reloaded

Liebe Leute,

nun endlich gibt es unsere Fotos vom Istrien-Trip auch online zu bewundern:

23 Juli 2009

Bist du ein Waschbär?

Unruhige Nächte, seltsame Geräusche, unerklärliches Verschwinden von Süßigkeiten...
Hast du dich auch schon mal gefragt, ob ein Waschbär bei dir eingezogen ist? Oder... ob du vielleicht selbst einer bist?

Kürzlich hab ich eine Entdeckung gemacht, die meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt hat: Chufi, unser kleiner schwarzweißer Kater...



ist in Wirklichkeit ein Waschbär! Hier der Beweis (zum Glück hab ich eine Kamera über dem Fressnapf montiert):



Und du? Bist du auch gefährdet? Oder bist du etwa schon ein Waschbär?

08 Juli 2009

A schöne Leich'

...war das mit Michael Jackson! Jaja, fürwahr das war ein Ereignis, da wünscht man sich doch glatt, er würde öfter sterben. Oder vielleicht findet sich ja wer, der sein Begräbnis toppen will?

Jedenfalls bin ich es in den letzten Tagen leid, das Radio anzumachen, denn kaum an, schallt einem schon die nächste Michael-Jackson-Schnulze entgegen. So beliebt war er ja zu Lebzeiten kaum... Aber immerhin rettete er uns vor dem Sommerloch.

So, und jetzt ist er beerdigt und nun ist wieder gut. Psssst!


http://toonblog.squarespace.com/

07 Juli 2009

Das Leben mit Internet



Ninni wünscht schöne Ferien!!!

24 Juni 2009

Schrecklich

Es gibt diese Tage, da ist alles schrecklich. Jeder, den man trifft, ist schlecht gelaunt, meist regnet es wie aus Kübeln und ohnehin läuft generell alles schief.

Heute haben wir einen solchen Tag. Selbst ohne einen vorherigen Blick aus dem Fenster zu wagen, offenbart sich spätestens beim Treten vor die Tür, dass heute wieder einer dieser Tage ist.

Aber dieser schreckliche Tag wäre noch lange nicht so schrecklich, wenn es nicht noch Personen geben würde, die diesen ohnehin schrecklichen Tag noch um einiges schrecklicher machen.

Hierbei lassen sich zwei verschiedene Typen von Miesepetern unterscheiden - wobei diese durchaus nicht nur bei Schlechtwetter auftreten:

Typ1: schimpft generell über alles, würzt seine Äußerungen oft und gerne mit Kraftausdrücken und ist in Konversationen pessimistisch allem und jedem gegenüber und leicht reizbar. Sitzt dieser Typ1 in ein fahrbaren Untersatz, so besteht seine Lieblingsbeschäftigung aus Schimpfen über andere Verkehrsteilnehmen und intensivem Hupen. Überhaupt ist dieser Typ1 eher der, der seine Wut offensiv rauslässt.

Typ2: spricht hingegen kaum mit irgendjemandem und sagt generell recht wenig, außer wenn dieser Typ gerade am Explodieren ist oder wenn ein anderer Typ2 dabei ist, mit dem sich gemeinsam lästern lässt. Und wenn er da grade richtig in Fahrt ist, kommen Dinge ans Tageslicht, die schon lange an unserem Typ2 genagt haben. Einen Typ 2 erkennt man daran, dass er im Supermarkt seine eingekauften Bioprodukte fein säuberlich aufs Band legt und der Kassiererin den zu zahlenden Betrag exakt in bar in die Hand drückt - vorheriges minutenlanges Kramen in der Geldbörse inklusive.

Man mag in Versuchung geraten, sich den Typ1 als männlich vorzustellen und Typ2 als weiblich, allerdings möchte ich vehement davon abraten, denn man findet Vertreter beider Typen bei beiderlei Geschlechtern.

Läuft man sojemanden an einem ohnehin schon bescheidenem Tag über den Weg, hilft meist nur eins: Flucht, Erstarren oder Angriff. Ich bevorzuge ja das Erstarren bzw. das Ignorieren, aber wenn das nichts nützt, hilft wirklich nur mehr, schnell weg zu kommen.

Am besten in die Arme eines dritten Typs, nämlich den Schubser/Drängler/Schneider. Dieser Typ macht genau das, was der Name schon verrät, nämlich schubsen, drängeln und schneiden, egal ob zu Fuß, am Rad oder im Auto. Gerne tritt dieser Typ auch in Rudeln auf und blockiert so den Weg. Trifft man so einen Typen - und alle anderen gleich mit dazu - hilft nur eins: nach Hause gehen, eine Tasse Tee trinken und ein gutes Buch lesen. Oder gleich noch eine Runde schlafen.

22 Juni 2009

Heading to Acadia

Wenn es meine Zeit erlaubt, fahre ich gerne nach Hause nach Salzburg und seine Umgebung, wo ich mich äußerst wohl fühle.
Gerne treffe ich dann Freunde, Verwandte und lasse einfach die Seele baumeln.

06 Juni 2009

Shabby or used?

Letztlich bin ich auf meiner Lieblings-social-network-Seite auf einen neuen (?) Mode- und Einrichtungsstil gestoßen: Shabby chic, was soviel heißen mag wie ,heruntergekommen' und ,schick'. Es geht hier darum, aus alten Dingen, die zumeist vom Flohmarkt stammen, neue zu machen bzw. sie in etwas Bestehendes zu integrieren.

Aber Moment mal! Hat man das nicht ohnehin schon immer gemacht? Nur dass es jetzt einen tollen Namen dafür gibt und man für vorgefertigte "hübsche" Shabby-Dinger einen Haufen Geld bezahlt.

Das selbe fällt mir immer wieder auf, wenn ich Kleidungsstücke im used look sehe. Hierbei sollten die Sachen möglichst abgetragen, fadenscheinig und durchlöchert sein. Wofür man sich früher schämen musste, wenn man damit auf die Straße ging, bzw. was ein Zeichen dafür war, dass man sich keine neuen Klamotten leisten konnte, hat heute ein Label dran und ist äußerst salonfähig geworden.

22 Mai 2009

Auf zum Schloss

Eines schönen Sonntagnachmittags in der jüngsten Vergangenheit machten wir uns auf ins Schloss Ambras, das Schloss über Innsbruck.

Fortuna war uns gesonnen, denn die Sonne lachte vom Feinsten vom Himmel.

Das Schloss beinhaltet einen Teil des KHM (Kunsthistorisches Museum), nämlich die Portraits sämtlicher Bestandteile der Habsburger-Familie und verfügt gleichzeitig auch über einen wunderschönen englischen Garten, in dem Pfauen frei rum laufen und die Menschen auf dem Rasen chillen.

Ein Ausflug dorthin lohnt sich immer.

20 Mai 2009

Rein zufällig

Denkst du eigentlich auch öfters über den Zufall nach? Wenn ja, wäre das jetzt ein netter Zufall!
Nein, im Ernst! Ich hab mich schon sehr oft gefragt, ob es den Zufall eigentlich gibt. Ob Dinge wirklich zufällig passieren, oder ob allem eine gewisse Ordnung zugrunde liegt.

Warum zum Beispiel treffe ich genau an jenen Morgen Menschen, die mich gründlich von oben bis unten mustern, wenn ich mir eben zuvor noch äußerst unschlüssig war, ob ich die kurze Hose und die Flipflops wirklich anziehen soll? Warum kommen mir genau dann, wenn ich allein sein will, ein ganzes Rudel Touristen entgegen? Warum fällt das Butterbrot immer auf die Butterseite? Warum steht der/die AlkoholikerIn immer hinter mir an der Kasse? Und warum verpasse ich an genau solchen Tagen dann auch noch den Bus?

Warum kommt genau dieser Bus eigentlich immer etwas später, nur dann nicht, wenn ich zu spät dran bin? Oder warum kommt der Bus für Raucher immer genau dann, wenn sie sich eine Zigarette anzünden? Gibt es den Zufall eigentlich oder sind das alles nur Gesetzmäßigkeiten, die wir uns im Nachhhinein für mysteriöse Zufälle einfallen lassen?

Es ist zum Beispiel immer wieder erstaunlich, wie viele Schwangere ich sehe, wenn ich gerade übers Kinderkriegen nachgedacht habe. Oder die Tatsache, dass sie gerade dann Mohneis haben, wenn ich Lust drauf habe. Wir werden wohl nie wirklich wissen, was zuerst da war, der Gedanke an oder die Sache selbst. Ei oder Huhn? Oder würfelt da jemand im Hintergrund?